Naturfotos - Schmetterlinge
Zitronenfalter








Der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) gehört zur Familie der Weißlinge.

Die Tiere kommen im Nordwesten Afrikas, beinahe in ganz Europa, in der Türkei und Zentralasien bis in die Mongolei vor.
In Europa sind sie im äußersten Norden von England und Skandinavien und auf Kreta nicht anzutreffen.

Die Zitronenfalter erreichen eine Lebensdauer von 12 Monaten
und haben somit die höchste Lebenserwartung aller mitteleuropäischen Schmetterlinge.

Erwachsene Zitronenfalter ernähren sich unter anderem von Schmetterlingsflieder, Disteln und Herbst-Löwenzahn.

Die Hauptnahrungspflanzen des Raupen sind der Faulbaum und Kreuzdorn.
An diesen legt das Weibchen, einzeln, jeweils ein bis zwei von insgesamt etwa 100 Eiern ab.
Nach ein bis zwei Wochen schlüpft die Raupe und verpuppt sich nach drei bis sieben Wochen auf der Wirtspflanze.
Die Falter schlüpfen nach der Puppenruhe nach ca. zwei Wochen meist Ende Juni bis Anfang August,
um nach etwa zwei weiteren Wochen Flugzeit in eine Art „Sommerschlaf“ zu fallen.
Erst im frühen Herbst werden die Zitronenfalter wieder munter.
Das Falterleben endet nach der Eiablage.

Die Falter fliegen in den gemäßigten Gebieten in einer Generation pro Jahr von Juni bis Juli
und in den heißen Gebieten manchmal auch in zwei bis drei Generationen von Mai bis Oktober.

Zum überwintern besitzen Zitronenfalter ein körpereigenes Frostschutzmittel.
Mit Hilfe von Glycerin, Sorbit und Eiweißen gelingt es ihnen,
den Gefrierpunkt der Körperflüssigkeiten derart zu senken,
dass sie Temperaturen von bis zu minus 20 Grad schadlos überstehen können.

* NABU 1 * NABU 2 * NABU 3 *

* Bestimmungshilfe *

* Insektenbox*