Duisburg
Zeche Rheinpreußen, Schacht I/II  




Mit 9 Schachtanlagen gehörte die Zeche Rheinpreußen zu den großen Ruhrgebietszechen.

Im Jahr 1851 beantragte der Unternehmer Franz Haniel die Konzession um in einem Feld nach Kohle zu schürfen.
Nach mehreren Mutungsbohrungen auf einen Areal bei Homberg legte Haniel die erste Mutung,
einen Antrag auf Bewilligung einer Genehmigung zum Bergbau, ein.

Nach ersten erfolglosen Bohrungen erbohrte er am 17. Mai 1851 einen Kohlenflöz in einer Teufe von 175 Metern.
Wegen den geringeren zu erwartenden Lagerstättenvorräten auf der linken Rheinseite
beantragte Haniel ein Grubenfeld mit einer Größe von 167,5 km².

Das Feld, das die Bergbehörde bewilligte, hatte eine Größe von 93,5 km².
Im Jahr 1857 wurde das Feld Rheinpreussen an Franz Haniel verliehen.

Noch im Jahre 1857 begannen die Abteufarbeiten für Schacht 1.

Damit war die Grundlage für den linksrheinischen Bergbau gelegt.

* KuLaDigRheinische IndistriekulturRoute Industriekultur *

* Zechenkarte: Rheinpreußen, Schacht 1 * Zechenkarte: Rheinpreußen, Schacht 1, 2 --- 9 *


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Schacht Teufbeginn Inbetriebnahme Stilllegung max. Teufe (m) Kokerei
1 1857 1884 1960 585 1879 - 1928
2 1866 1876 1953 585  
3 1891 1898 1964 525  
4 1900 1905 1991 600 1905 - 1954
5 1900 1905 1988 650 1907 - 1953
6 1922 1927 1998 737 1928 - 1972
7 1931 1933 650 1998  
8 1943 1945 2004 573  
9 1958 1962 2001 685