Waltrop
Halde Brockenscheidt / Spurwerkturm






Die langgestreckte Halde Brockenscheidt entstand aus dem Bergematerial
der unmittelbar benachbarten Zeche Waltrop, die 1979 die Förderung einstellte.

Mit Aufschüttungen aus den Bergwerken Minister Achenbach aus Lünen und
Monopol aus Bergkamen wurde die Halde bis 1985  weiter betrieben.

In langfristig angelegten Feldversuchen der Universitäten Duisburg-Essen und Bochum wurde
die Ansiedlung von Fauna und Flora unter den Extrembedingungen einer Bergehalde untersucht.

Auf dem höchsten Punkt des Plateaus befindet sich seit 2000 der „Spurwerkturm“.

Das Holzgitterbauwerk in Form einer Pyramide hat eine Grundfläche von 25 mal 25 Metern.
Der 20 Meter hohe Turm wurde aus rund 1000m gebrauchter Spurlatten errichtet.
Die Spurlatten dienten im Bergbau dazu, Förderkörbe im Schacht zu führen.

Eine Aussichtsplattform auf 12 Metern Höhe ermöglicht einen guten Ausblick
auf die frühere Zeche Waltrop, das Colani-Ei in Lünen-Brambauer
und weite Teile des östlichen Ruhrgebiets.

* Zechen und Halden *



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