Mülheim, meine Stadt
Eine Stadtführung





Saarn
Ortsteil Mintard



Bereits um 873 wurde eine Kirche in Mintard (Mintyrt) erwähnt.

Im 12. Jahrhunder existierten fünf Kirchspiele (Pfarreien) des Dekanats Duisburg, die ruhraufwärts lagen.
Beeck, Meiderich, Mülheim, Mintard und Kettwig bildeten die östliche Begrenzung des Archidiakonats Xanten.

Im Zuge einer kommunalen Neugliederung im Jahre 1929 wurde ein zu Mintard gehörendes Gehöft
sowie die Ortschaften Selbeck und Ickten zu Mülheim eingemeindet.

In einer weiteren kommunalen Gebietsreform erhält Mülheim 1975 das zur Stadt Kettwig gehörende
Dorf Mintard.


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Die dem heiligen Märtyrer Laurentius von Rom geweihte katholische Pfarrkirche St. Laurentius wurde im Jahr 873 erstmals urkundlich erwähnt und zählt zu den ältesten Kirchengebäuden im ganzen Rheinland.
Der Kirchturm der Mintarder Kirche aus dem 11. Jahrhundert gilt heute als
ältestes Bauwerk von Mülheim an der Ruhr.

Die große romanische Glocke in schwerer Rippe (Gewicht 900 kg, Ø 1074 mm, Schlagton g1) stammt
aus der Zeit um 1200. Sie ist eine der ältesten und größten romanischen Glocken des Rheinlands.
Die beiden kleineren Glocken(Gewichte 450 und 280 kg, Schlagtöne a1 und c2) wurden 1546 und 1437 gegossen.

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Infotafel am Eingang der Kirche
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Ehemalige Begräbnishalle

Noch bis zum 19. Jahrhundert nutzte die Kirchengemeinde den Vorplatz der Kirche als Friedhof.
Das kleine Gebäude in oktogonaler Form im Westen der Kirche war lange Zeit die Begräbnishalle.



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Fachwerkidylle an der Mintarder Dorfstraße

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Alte Dorfschule



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Vorgartenfund im Mintarder Dorf



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Die Ruhr bei Mintard
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Wegekreut nahe der Hauprstraße