Mülheim, meine Stadt
Eine Stadtführung





Heißen
Ortsteil Fulerum



Der Name Fulerum (Fulramon) soll von vor langer Zeit die Landschaft prägenden Faulsümpfen stammen.
Fulerum gehörte im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit zur Herrschaft Broich und wurde im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich als Schenkung des Grafen Berg an das Kloster Werden erwähnt.

Im Laufe der Zeit gehörte Fulerum verwaltungsmäßig zu verschiedenen umliegenden Orten, wie Haarzopf, Altendorf und Mülheim-Heißen. Am 1. April 1910 wurde Fulerum zur Stadt Essen eingemeindet.

Ein winziger Rest verblieb in Mülheim und gehört jetzt zum Stadtteil Heißen im Bezirk "Rechtsruhr-Süd".

../IMG/Heissen/Fulerum/W_20160409_004.jpg Wasserturm Mülheim-Fulerum

Im Rahmen der Investitionsprogramme der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft in den 1960er/1970er Jahren wurde 1974 ein sehr augenfälliger Wasserturm in Mülheim-Fulerum fertig gestellt. Mit einer Höhe von 40 Metern und einem Fassungsvermögen von insgesamt 1.500 Kubikmetern übernahm er die Versorgung der Mülheimer Stadtteile Heißen, Heimaterde und Menden-Holthausen. 

Der Wasserturm ist eine Station auf der Route Industriekultur   


x Heimaterde