Die Emscher
Vom Problemfluss zur Parklandschaft



Einst war die Emscher durch ihren Fischreichtun bekannt.
 
Mit dem aufkommen der Industrialisierung und des Bergbaus im 19. Jahrhundert musste die Emscher
enorme Mengen aus dem Abwasser der rasch wachsenden Bevölkerung und der Industrie aufnehmen
und verwandelte die Emscher in einen hässlichen, stinkenden schwarzen Fluss.
Erhebliche Bodensenkungen durch den Bergbau im Revier ließen ganze Stadtteile und Gewässer absinken.
Die entstehenden Senkungs-Seen begünstigten die Verbreitung von Cholera und Thyphus.

Mit dem Rückgang des Bergbaus im Ruhrgebiet konnte mit der Renaturierung der Emscher begonnen werden.

Mit der 1992 begonnenen Renaturierung wurden die Böschungen der Emscher von ihrem Beton-Korset befreit.
Ein unterirdischer Kanal wird von Dortmund bis kurz vor die Emscher-Mündung bei Dinslaken ab 2017 die täglichen Abwasserfluten des nördlichen Ruhrgebiets sammeln und abtransportieren.

 * Themenroute: Auf dem Weg zur blauen Emscher *

 
IMG/EmscherQuelle/S_20170610_01.jpg  Der Emscherquellhof bei Holzwickede


../DO/IMG/PhoenixSee/L_20120517_06.jpg Der Phönixsee bei Dortmund


../DO/IMG/HausRodenberg/S_201710_64.jpg Wasserschloss Haus Rodenberg


../DU/IMG/Emscherpumpe/L_20170315_06.jpg Pumpwerk "Alte Emscher" in Duisburg"


../DINS/IMG/Emschermund/W_20161029_20.jpg Die Emschermündung