Duisburg-Bruckausen
Thyssen-Krupp-Steel, Hochofen 8 und 9  




Schon jetzt liefert der neue Hochofen "8"  (rechts) in Duisburg täglich 5600 t Roheisen.
Am 13. Dezember 2007 wurde der neue Hochofen "8" angeblasen.

Der ältere Hochofen "9" (links) aus dem Jahr 1987 wird aufwendig renoviert (zugestellt) und mit
2400 Tonnen Feuerfeststeinen ausgemauert.

Die zwei Hochöfen werden in Zukunft als Zwillingsaggregate von einer gemeinsamen Messwarte aus gesteuert.

Der vorherige alte Hochofen "8" ist 1991 stillgelegt und in 2005 abgerisssen worden.

WAZ vom 10.01.2012   und   Ingenieur.de vom 12.10.2016


IMG/TKS89/W_20160703_007.jpg

IMG/TKS89/W_20160703_003.jpg


IMG/HaldeAlsum/W_20150513_004.jpg

Die Hochöfen "8" und "9" von der Halde "Alsumer Berg" gesehen


Der Matena-Tunnel
 
IMG/TKS89/L_201726_01.jpg IMG/TKS89/L_201726_02.jpg
Östlicher Tunneleingang Westlicher Tunneleingang


Deutschlands bekanntester Tunnel wird für immer geschlossen.

So manchen Bösewicht und etliche zukünftige Opfer sah man in "Schimanski-Tatorten" durch diesen Tunnel kommen.

Einst lag das Thyssen-Stahlwerk zu beiden Seiten der Matenastraße, welche die Bauernschaft Bruckhausen mit dem ehemaligen Fischerdorf Alsum verband.

Ab 1904 gab es laut Denkmalakten Überlegungen, die Straße in einem Tunnel verschwinden
und die Werksteile darüber zusammenwachsen zu lassen.

Ab 1912 rollte der Verkehr unterirdisch.
 
2012 hat die Stadt Duisburg den Tunnel wegen seiner ortsgeschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt
doch bereits 2013 wegen des schlechten Zustandes für den Verkehr gesperrt.

Zurzeit (Stand Juli 2017) wird geplant, den Tunnel zu verfüllen und lediglich den
westlichen Tunnelmund in Bruckhauen zur weiteren Besichtigung freizugeben.